Steckbrief

Wo komme ich her?
Salzburg
Warum singe ich?
Ich liebe den Moment, wenn durch die Musik und die darin steckende Kraft eine Verbindung zwischen mir und dem Publikum entsteht; wenn ich als Künstlerin Sprachrohr für den in der Musik steckenden Ausdruck bin.
Was mag ich außer Singen?
Tanzen, Klavier spielen, und ganz typisch österreichisch: Mehlspeisen kochen und essen
Was war biografisch mein musikalisches Highlight?
Lehrbube in Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ an der Mailänder Scala.
Wie lautet mein Lebensmotto?
Everything comes to you at the right time, just be patient and perceptive.

Biografie

Die 1995 geborene Salzburger Mezzosopranistin Franziska Weber begann schon in früher Kindheit in Chören zu singen. Klassischen Gesangsunterricht erhielt sie ab dem 15. Lebensjahr, zuerst bei dem Countertenor Gunther Schmid, dann bei Univ. Prof. Kjellaug Tesaker. 2015 begann sie ihr Studium im Konzertfach Gesang und Gesangspädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg bei Ks. Univ. Prof. Ildikó Raimondi, das sie 2019 mit einem Bachelor abgeschlossen hat. Weitere musikalische Anregungen erhielt sie auf Meisterkursen von Ulrike Sych, Snežana Nena Brzakovic und Prof. Claudia Visca.

In ihrer Studienzeit am Mozarteum hatte Franziska Weber Gelegenheit, an verschiedenen szenischen Produktionen chorisch mitzuwirken, sowohl an der Universität Mozarteum (Poulenc – „Dialogues des Carmélites“ 2016; Händel – „Alcina“ 2017) als auch bei renommierten Festivals in Salzburg (Mozart – „Die Entführung aus dem Serail“, Mozartwoche 2018; Puccini – „Tosca“, Osterfestspiele 2018). 2017 bekam Franziska Weber zudem die Möglichkeit, einen „Lehrbuben“ in Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Mailänder Scala unter der Leitung von Daniele Gatti zu singen.

Franziska Weber engagiert sich auch im Bereich der modernen Musik, so sang sie 2017 bei dem Dialoge-Festival der Stiftung Mozarteum Salzburg „Le Marteau sans maître” von Pierre Boulez, im Herbst 2018 gestaltete sie einen Liederabend zum 100. Geburtstag von Gottfried von Einem mit und übernahm zudem die Hauptpartie in der Uraufführung von Katrin Klose’s Kurzoper „Nachtsonne“. Im Frühjahr 2019 sang die Mezzosopranistin die österreichische Erstaufführung von Mieczysław Weinberg’s Liederzyklus „Biblia cygańska“ („Zigeunerbibel“).

Im August 2019 bekam Franziska Weber den „Interpretationspreis“ des Festivals Oper Oder-Spree für ihre Interpretation der Briefarie von Charlotte aus Massenet’s „Werther“ mit dem Preußischen Kammerorchester verliehen. Bei demselben Festival übernahm sie auch kurzfristig die Rolle der Dritten Dame in Mozarts Zauberflöte.

Seit Oktober 2019 studiert Franziska Weber in München an der Theaterakademie August Everding im Master Musiktheater / Operngesang und  in der Gesangsklasse von Prof. Christiane Iven.