Steckbrief

Wo komme ich her?
Meine Heimatstadt ist Ulm.
Warum singe ich?
1. Ich kann nichts so gut wie singen, das ist einfach mein größtes Talent. 2. Ich habe eine Aufgabe bzw. Berufung die Menschen auf eine musikalische und emotionale Reise mitzunehmen und sie dadurch sensibler zu machen, emotional offener. 3. Auch möchte ich meine Stimme einsetzen zum Lob und der Ehre Gottes (meine persönliche Glaubensauffassung). 4. Darüberhinaus ist es mein Ziel die Menschen auch "moralisch“ zu bilden, z. B. durch die Geschichten der Oper. Ich möchte durch meine Stimme die Menschen offenherziger machen, dass die Musik sie miteinander verbindet.
Was mag ich außer Singen?
Ich lese gerne und liebe Filme (alle Richtungen). Ich tanze gerne (meistens für mich selbst) und laufe gerne Schlittschuh. Und ich liebe Reisen, egal ob nur eine kurze Strecke oder um die halbe Welt.
Was war biografisch mein musikalisches Highlight?
2013 bei der Hochschulproduktion in Karlsruhe als Cherubino in „Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
Wie lautet mein Lebensmotto?
Sich selbst, seine Stimme, sein Können und alles an sich akzeptieren und lieben zu lernen, ohne sich zu vergleichen.

Biografie

Die junge Mezzosopranistin Vero Miller wurde am 18. Mai 1993 in Blaubeuren geboren und erhielt schon während ihrer Schulzeit Gesangsunterricht.

Nach ihrem Schulabschluss 2009 besuchte sie die zweijährige Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl mit Hauptfach Gesang bei Verena Eckstein und absolvierte dort ihre Abschlussprüfung mit Auszeichnung.

Von 2011 bis 2015 studierte Vero Miller den Bachelorstudiengang Gesang und Oper bei Prof. Hanno Müller-Brachmann und in regelmäßigen Abständen auch bei Julia Varady an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Sie absolvierte Meisterkurse bei bekannten Sängerpersönlichkeiten wie Marlis Petersen, Christiane Oelze, Klesie Kelly-Moog, Brigitte Fassbaender und Cheryl Studer sowie bei den Komponisten Wolfgang Rihm und Heinz Holliger zur Interpretation deren eigener Werke.

Sie sang im Rahmen der „21. Europäischen Musiktage Karlsruhe“ und konzertierte bereits mit der polnischen Kammerphilharmonie und dem Karlsruher Kammerorchester.

2015 gewann sie den Nachwuchspreis beim Internationalen Lion´s Club -Gesangwettbewerb und ist Preisträgerin des „Rainer-Koch-Gedächtnispreises“ für die beste Interpretation eines Werkes von Wolfgang Rihm.

Zahlreiche weitere Auftritte in Karlsruhe und der Region wurden durch die Stiftung „Yehudi Menuhin – Live Music Now “ organisiert. Auch in München wird die begabte Nachwuchssängerin nun als Stipendiatin der Stiftung gefördert.

Weitere Stipendien erhielt sie von der „Anja-Fichte“- und  der „Walter-Kaminsky“- Stiftung sowie des „Richard-Wagner-Verbands“ Karlsruhe.

Sie wirkte mit bei den Opernproduktionen Les mamelles de Tiresias“ von Francis Poulenc, in der Kinderoper Der gestiefelte Kater von Cesar Cui als Prinzessin, als Cherubino in Mozarts Hochzeit des Figaro und als Musette in „La Bohéme“ von Ruggiero Leoncavallo an der Musikhochschule in Karlsruhe.

Zudem sang sie die Dorabella im Theater Koblenz in Zusammenarbeit mit dem Jugendtheater Koblenz in Mozarts Cosí fan tutte.

Seit Oktober 2015 studiert Vero Miller den Masterstudiengang Musiktheater/Operngesang an der Theaterakademie August Everding und in der Gesangsklasse von KS Prof. Christiane Iven.

Im Juni diesen Jahres war die junge Sängerin in der Rolle der Frau Hinrichs in der zeitgenössischen Oper „Die arabische Nacht“ von Christian Jost (einer Produktion der Bayerischen Theaterakademie August Everding) in der Regie von Balázs Kovalik und unter der musikalischen Leitung von Eva Pons zu erleben.

Als Preisträgerin des Internationalen Gesangwettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2016 wurde sie für die Rolle des Bradamante in Händels Oper „Alcina“ engagiert, die unter der musikalischen Leitung von Attilio Cremonesi und in der Regie von Isabel Ostermann im Juli 2016 auf Schloss Rheinsberg Premiere haben wird.

Media

VERO MILLER singt „Ah, che mi dice mai….“ von W. A. Mozart