Steckbrief

Wo komme ich her?
St. Petersburg, Russland
Warum singe ich?
Ich singe, weil ich es schön finde, mich dadurch mit anderen Menschen verbunden zu fühlen und weil ich mithilfe meiner Stimme einen Teil meiner Seele zeigen und die Menschen in verschiedene, gefühlsbetonte Welten entführen kann.
Was mag ich außer Singen?
Ich liebe Bewegung in den unterschiedlichsten Varianten. Ich mag tanzen. Ich mag spazieren gehen und neue Orte kennen lernen. Ich mag Klavier spielen. Ich mag wissenschaftliche Artikel lesen. Ich mag Spiele spielen.
Was war biografisch mein musikalisches Highlight?
„Artaserse“ von J.A. Hasse im Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth (April 2018, Regie: Balázs Kovalik, Musikalische Leitung – Michael Hofstetter, mit Anja Silja als Wilhelmine von Bayreuth).
Wie lautet mein Lebensmotto?
Sei immer für Alles bereit

Biografie

Natalya Boeva kommt aus St. Petersburg in Russland und hat am dortigen Staatlichen Rimskij-Korsakov-Konservatorium und an der EKIDA-Universität bereits einen Bachelor in Chorleitung sowie einen Bachelor in Gesang absolviert.

Schon während der Ausbildung zur Chorleiterin war die Mezzosopranistin als Konzertsängerin tätig und hat in zahlreichen Oratorien und Liederabenden mitgewirkt. Gleichzeitig debütierte sie am Operntheater des Rimskij-Korsakov Konservatoriums als Dorabella in Mozarts „Cosi fan tutte“.

Nach ihrem Bachelor-Abschluss hatte die junge Sängerin die Möglichkeit am Staatlichen Musiktheater „Zazerkalie“ in St. Petersburg große und kleinere Opernrollen zu verkörpern, darunter Angelina und Isabella von Rossini, sowie Noahs Frau von B. Britten.

Im März 2016 gab Natalya Boeva am Theater der Staatlichen Eremitage in St. Petersburg ihr Debüt als Judith in Belá Bartoks „Herzog Blaubarts Burg“.

Sie ist zudem 1. Preisträgerin des Internationalen „Pancho Wladigerov- Kammermusikwettbewerbs“ in Schumen, Bulgarien.

Im Juli 2017 erhielt Natalya Boeva den Richard-Wagner-Preis Leipzig in der Kategorie Nachwuchs sowie das Stipendium des Deutschen Bühnenvereins Bayern für das Studienjahr 2017-2018.

Die Mezzosopranistin besuchte Meisterkurse bei Johannes von Duisburg in St. Petersburg und Alberto Zedda in Pesaro, Italien.

Seit Oktober 2016 studierte die junge Sängerin an der Theaterakademie August Everding im Masterstudiengang Musiktheater/Operngesang und in der Gesangsklasse von KS Prof. Christiane Iven und schloss das Studium im Juli 2018 ab.

Ab der Spielzeit 2018-2019 ist Natalya Boeva Ensemblemitglied am Theater Augsburg und wird dort als Preziosilla in Verdis „La forza del destino“, 3. Dame in Mozarts „Zauberflöte“, Charlotte in Massenets „Werther“ und Jackie Onassis in David T. Littles „John F.Kennedy“ (europäische Erstaufführung) zu erleben sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Media

Natalya Boeva singt T. Tschaikowsky