Steckbrief

Wo komme ich her?
Frankreich
Warum singe ich?
Aus Leidenschaft, weil es mir in der Seele gut tut. Um Emotionen zu senden, zu erleben und zu erforschen.
Was mag ich außer Singen?
Lesen, ins Theater/Kino gehen, Sprachen lernen und entdecken, kochen, Sport machen, mich politisch informieren.
Was war biografisch mein musikalisches Highlight?
Uraufführungen von Werken von Aribert Reimann, Wolfgang Rihm und Manfred Trojahn, mit den Pianisten Axel Bauni, Siegfried Mauser und Jan-Philip Schulze beim Kissinger Sommer (Bad Kissingen).
Wie lautet mein Lebensmotto?
"All unser Lachen zu lachen und all unsere Tränen zu weinen" (M.B. Rosenberg)

Biografie

Die französische Sopranistin Sarah Aristidou ist ab 2017 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Berlin Unter den Linden für zwei Saisons.

Die Spielzeit 2016/17 begann mit ihrem professionellen Debüt in der Hauptrolle der Eurydice in „Orphée aux Enfers“ von Offenbach mit dem Orchestre National des Pays de la Loire unter der Leitung von Laurent Campellone bei der Angers-Nantes Opéra. Weitere Engagements führten sie in dieser Saison an das Konzerthaus Berlin, an die Philharmonie Köln mit dem Ensemble Modern unter der Leitung von Duncan Ward in einer Uraufführung von Manfred Trojahn sowie in den Herkulessaal München in einer Kooperation des Lucerne Festivals mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks München (als Cover für Mojca Erdmann unter Mariss Jansons). Mit dem selben Orchester schliesst sie am 7. Juli 2017 ihre Spielzeit im Herkulessaal München ab: Matthias Pintschers „with lilies white“.

Noch während ihres Studiums debütierte Sarah Aristidou in der Spielzeit 2015/16 mit dem Münchner Rundfunkorchester als Philidel in Purcells „King Arthur“ unter der Leitung von Paul Goodwin sowie als Frasquita in Bizets „Carmen“ unter der Leitung von Karsten Januschke im Prinzregententheater München. Im Juni 2016 folgte Franziska in „Die Arabische Nacht“ von Christian Jost unter der Leitung von Eva Pons mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz in der Reaktorhalle München inszeniert von Balázs Kovalik. Szenisch interpretierte sie zudem die Rollen der Blonden in „Die Entführung aus dem Serail“, Mademoiselle Silberklang in „Der Schauspieldirektor“, Emilie in „Egon und Emilie“. Zuletzt sang sie die Lisette in „Le Petit Faust“ (Dr. Faust Jun.) von Hervé mit dem Orchester des Staatstheater am Gärtnerplatz München.

Verstärkt widmet sie sich der Zeitgenössischen Musik und ist insbesondere als Interpretin von mehreren Uraufführungen von Komponisten wie Wolfgang Rihm, Aribert Reimann und Manfred Trojahn in Erscheinung getreten, beispielsweise beim Internationalen Festival Bad Kissingen. Ihre Liedprogramme werden von führenden Pianisten wie Axel Bauni, Gerold Huber, Siegfried Mauser und Jan-Philip Schulze begleitet.

Neben ihrem Bachelor in Musikwissenschaft von der Universität Paris-Sorbonne erwarb die junge Sopranistin einen Abschluss in Musiktheorie (DEM) vom Conservatoire à Rayonnement Régional de Paris. Sie studierte Gesang bei Prof. Julie Kaufmann an der Universität der Künste Berlin und bei KS Prof. Christiane Iven an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der Theaterakademie August Everding München. Während ihres Studiums besuchte sie u.a. die für sie inspirierenden Liedklassen von Axel Bauni und Eric Schneider. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Rudolf Piernay, Klesie Kelly und Thomas Heyer, sowie die intensive Zusammenarbeit mit der Gesangspädagogin Gudrun Ayasse ergänzten ihre Ausbildung.

Sarah Aristidou ist Mehrfachstipendiatin des Rotary-Club Berlin-Gendarmenmarkt, der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin, der Christl und Klaus Haack Stiftung, bei den Freunden des Nationaltheaters München und der Alfred-Toepfer Stiftung.

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E: rudiger@neumannartists.com

Website

sarah-aristidou.com